Montag, 23. März 2015

Sing!


Heute wird ein sehr langer, anstrengender und spannender Tag. Für Conni und mich ging es schon früh los, nach einem kleinen Morgenspurt zur Ubahn mit dem Weg in Richtung Brooklyn Tabernacle Church. Dort hatten wir heute vor an einem Gospel-Gottesdienst teilzunehmen. Obwohl wir beide ja recht ungläubig sind, wollten wir uns dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Dort wollten wir uns dann auch mit zwei Freunden von Conni aus München treffen, die auch gerade zufällig in New York sind. Vorher sind wir aber in ein nettes kleines Café gegangen, in dem wir eigentlich die beiden anderen treffen wollten. Die haben aber an der Kirche gewartet, weil die Schlange der Wartenden immer länger wurde: inzwischen kamen immer mehr Reisebusse an, alle wollten in die Kirche! Heidenei! Thommi und Anni haben uns also einen Platz in der Schlange freigehalten, während Conni und ich noch in Ruhe einen (sehr, sehr leckeren) Crepe mit Nutella und Erdbeeren gegessen haben - mei war das gut!!
Danach sind wir zur Kirche gelaufen: von außen war sie recht unscheinbar, nach ein paar Minuten in der Schlange ging es dann hinein und ... hui, es sah ein bisschen so aus wie im Kemptner Stadttheater, also kein wirklich kleines Kirchlein, Wahnsinn!






Leider konnten wir während dem Gottesdienst keine Fotos machen / Filmen, aber hier ein kleiner Eindruck auf youtube:



Der Gottesdienst war echt spannend (vielleicht schreibt mein Co-Blogger noch etwas dazu): gleich in den ersten Minuten stand jeder, hat mit dem Chor lauthals mitgesungen (Jeeeeesus) und mitgetanzt, das war ein richtiges Gänsehautgefühl, wahnsinn! Sowas muss man echt einmal erlebt haben, toll! Das ganze ging ca zwei Stunden, nach 1,5 Stunden ist der Chor dann leider gegangen, und ein Prediger hat noch so etwas zu Beziehungen, Familie, Vergessen und Vergeben gepredigt. Aber sogar das fand ich recht spannend, interessant und nachvollziehbar, also so ganz anders wie die langweiligen, tristen Reden bei deutschen Gottesdiensten. Hier springt der Prediger auf, gestikuliert, spricht die Leute einzeln an und ist einfach voll dabei. Mich als Agnostiker wird er zwar nicht zum Glauben bewegen, aber so einen Gottesdienst würde ich mir auch nochmal anschauen. 
Faszinierend war aber auch die Reaktion der anderen Menschen in der Kirche: viele waren sehr emotional, haben eingerufen, laut geweint, teilweise sind Chormitglieder auf der Bühne zusammengebrochen. Krass! 

Nach diesem Erlebnis sind wir dann ersteinmal einen leckeren Burger essen gegangen. Dann haben wir einen kleinen Spaziergang zu Brooklyn Heights gemacht, von wo es einen tollen Ausblick auf einen Teil Manhattans gibt:



das kleine Schnibbelchen am rechten Ende der Insel ist die Freiheitsstatue, hoffentlich seh ich sie noch näher :D

Nach einer kurzen Kaffeepause haben wir uns gedacht: ach, Brooklyn ist ja nicht so groß (haha), da machen wir doch einen Spaziergang bis zu unsrer Wohnung... Ach je!

Nach so einer Stunde sind wir im jüdischen Viertel von Brooklyn angekommen: echt spannend, eines der größten Ultra-Orthodoxen-Jüdischen-Viertel weltweit. Überall waren dunkel angezogene Frauen und Männer, mit viiiielen Kindern. Alle Frauen hatten nur Kleider / Röcke an, ihren Kopf mit einem Hut oder Haarband bedeckt und hatten gedeckte Farben an. Die Männer hatten alle einen Hut und diese zwei gelockten Haarsträhnen vorne, meist mit Bart. Später habe ich dann gelesen, dass die Männer fremde Frauen nichtmal anschauen dürfen, hui. Das war schon irgendwie trist und bedrückend, aber auch sehr sehr spannend! Da muss ich glaub ich nochmal hinspazieren und mehr Fotos machen...





Auf unserem Spaziergang haben wir auch tolle Straßenkunst entdeckt, faszinierend was es alles gibt:




Nach einer kurzen Verschnaufpause (ich glaube verdient, nach ungefähr 15 Kilometer Spaziergang) in der Wohnung sind wir in eine coole Austern / Cocktailbar im 30er Jahre Stil gegangen, von der hatte Conni schonmal berichtet, und die wollten wir auch unbedingt mal sehen. Dort haben wir uns ein paar coole Absinthcocktails munden lassen und ein paar (nicht besonders günstige) Kleinigkeiten munden lassen. Nach dem zweiten Cocktail haben Anni und ich uns auch zum ersten mal getraut, Austern zu essen. Nachdem ich den Kellner gefragt hat, was die Unterschiede der ca 25 verschiedenen Austern auf der Austernkarte sind ("Are they all the same?" - "Oooooh, nonono, they are like wine...") haben wir uns für die Sorte: "schlübbeliges Etwas, das nach Salzwasser schmeckt" entschieden. Hihi, ist schon seltsam, so ne Auster. Wird aber nicht mein Lieblingsessen ;-)








Nach diesem Erlebnis ging es hundemüde ins Bett. Ein weiterer spannender Tag wartet auf uns!



No Sleep Till Brooklyn



Heidewitzka, da war mein Gastblogger aber fleißig!

Ja, der Tag heute hat entspannt mit ausschlafen angefangen, und Conni hat ja alles wichtige eigentlich schon erzählt, ich ergänze noch mit ein paar Bildern :-)


(hihi)


ein toller Blick die Straßenschlucht hinunter


"kleine" Schlange vor dem Sample Sale



Conni beim Radeln durch den Central Park


Globus (bekannt unter anderem aus King of Queens) am Columbus Circle

Nach unsrer Radelnde durch den Central Park haben wir uns dann aufgeteilt, Conni ist in die Wohnung zurück und ich wollte noch zu einem bestimmten Laden, weil es dort an diesem Samstag einen großen Sale gab. Nach einer ewig langen Fahrt in das andere Ende der Stadt und durch ganz Queens war ich dann da, leider war aber alles ausverkauft. Also wieder eine Stunde lang zurück gefahren, na toll.
Dann bin ich wieder zur Wohnung, am Abend waren wir beide aber richtig müde, dann haben wir nichts mehr unternommen sondern sind recht früh ins Bett - das war ein guter Plan, denn der darauf folgende Tag soll sehr anstrengend werden!

Samstag, 21. März 2015

Shopping, Teil II

@cg
Wohoo, Gastzugang :D

Trotz ca. 10 cm Neuschnees gestern war heute morgen schon fast alles wieder weggetaut. Zwar nicht nach dem ersten Aufwachen gegen 6:30 - aber nach einer erneuten Schlafrunde, als wir beide gegen 9:30 aufgewacht sind.

Wegen des Wochenendes haben wir beschlossen, die Museen eventuell eher an einem Wochentag zu machen und sind ohne großen Plan nach Manhattan aufgebrochen.

Dort haben wir uns zunächst 2 Miet-Räder geschnappt, die im Gegensatz zu München nur an bestimmten Stationen entleih- und zurückgebbar sind. Dafür sind die Stationen quer durch die ganze Stadt verteilt.

Zum Erlebnis, durch NYC zu radeln, wird Ina vermutlich noch was schreiben :D Ich kannte es ja schon, da war der Schock über die kaum funktionsfähigen Bremsen und anderen Radlern und Fussgängern, die keine roten Ampeln kennen, eher gering.

Wie es der Zufall so wollte, sind wir dann wieder in der 5th Avenue gelandet und - so ein Zufall nochmal - wieder im 260 Sample Store. Die Preise für den Scoop Sale wurden nun auf 90% Rabatt gesetzt, was für lange Schlangen am Eingang sorgte. Wir wollten trotzdem rein.

Drin war etwa doppelt so viel los wie noch am Vortag, und die Kleiderständer sahen schon etwas ausgeräuberter aus. Wir haben trotzdem beide noch mehr entdeckt wie gestern. Mit 90% Rabatt kostet eine Hose, die sonst $249 kostet, ja nur noch $24,90 - wer kann da widerstehen...
Wohl niemand, und so zog sich allein die Schlange an den Kassen einmal quer durch den Laden.



Etwa eine Stunde und 2 schwere Einkaufstüten später sind wir die 5th Avenue weiter zu Fuss gelaufen. Kurz vor dem Central Park einen Zwischenstop bei Five Guys Burger... Und dann weiter.

Am Südende des Central Parks sind wir dann wieder auf Mieträder umgestiegen sind durch den Central Park geradelt. Obwohl Autos diesmal keine fahren durften war auf der Strecke natürlich trotzdem die Hölle los, Radfahrer, Droschken, Pferdewägen, Jogger, und halb New York zu Fuss, die den Park geniessen. Von der Jahreszeit wäre er sicher im Winter (im Schnee) oder im Sommer (wenn die Bäume grün sind) schöner als heute, aber eine willkommene Abwechslung zu der quirligen Stadt ist er auch so.



Für mich gings danach erstmal zurück nach Williamsburg, und wir sind alle gespannt auf Inas zweite Tageshälfte :)

Fairytale of New York


Ja, ihr hört richtig: mit meinem Lieblings-Weihnachtslied beginnt unsere märchenhafte Geschichte von New York. Warum das denn? Das erfahrt ihr in den nächsten Zeilen...

Hallo, liebe Leser. Nach einem sehr günstigen Flugangebot von Air Berlin, der guten Fügung dass meinen Bruder und mich die gleiche USA-Vernarrtheit verbindet und Peter, einen lieben Freund von Conni, der gerade in NYC wohnt und zufällig zwei Schlafplätze in seiner Wohnung frei hat, hat es mich früher als überhaupt geahnt wieder in die USA verschlagen. Juhu! 
Aber diesmal werde ich etwas neues sehen und erleben, denn ich werde mit Conni New York City erkunden und euch über diesen Blog daran teilhaben lassen.

Die Anreise fing schon um drei Uhr morgens an, denn das günstige Angebot gab es nur in Verbindung mit einem sehr frühen Flug aus Zürich, ih! Zum Glück hat sich Basti bereit erklärt uns zu fahren, also quälten wir uns alle nach ca zwei Stunden Schlaf wieder aus dem Bett und in Mamas Auto (meine Eltern haben extra schon das Auto aufgetankt und alle Vignetten besorgt, vielen Dank nochmal!) um nach Zürich zu gondeln. Das ging aber dank nächtlicher Stunde recht flott, und Basti war schon wieder auf dem Rückweg nach Kempten. Von Zürich aus sind wir dann in einer Stunde nach Düsseldorf geflogen, wo erstmal fünf Stunden Wartezeit vor uns lagen, na toll. Zum Glück hatten wir einen Gutschein für die Air Berlin Lounge, die zwar eher solala war, aber mit gratis Essen, Trinken und Zeitschriften doch besser als nichts ;-)

Die Wartezeit verging schneller als gedacht, dann ging es schon los in Richtung New York - JFK. Das Flugzeug war voll mit jungen Leuten, vermutlich haben sehr viele das gleiche Angebot wie wir erwischt, hihihi. Der Flug war eigentlich OK, zwar war mein vorbestelltes vegetarisches Essen nicht da, die Beinfreiheit war eher mau und die zwei die hinter und saßen mussten irgendwelche Spiele auf dem Touch-Display spielen und uns dadurch regelmäßig ihre Finger in den Rücken stossen... Aber naja, wir hatten beide schon üblere Flüge, also gibt es nichts zu beschweren.


Dann war es auch schon soweit, Landeanflug auf JFK, leider mit einem etwas mauen Bild, da die Fenster gefroren waren:



Bei der Immigration durfte ich dann erstmal ne Eeeeewigkeit warten, bei Conni gings via Global Entry innerhalb von einer Minute durch, grummelgrummelgrummel. Auch die Streichwurst als Teil des Gastgeschenks machte beim Zoll keine Probleme.

Dann ging es via AirTrain und Subway (durch etwas seltsame Gegenden von Queens) auf nach Williamsburg, einem Stadtteil von Brooklyn, in dem Connis Freund Peter wohnt. Hier ein Artikelaus der Süddeutschen über Williamsburg: 

Die Wohnung (Loft) ist der Knaller - in einer alten Druckerei untergebracht, alles sehr neu und seeehr stylish, hier ein Link zur Wohnanlage, wirklich wunderschön und direkt an der Bedford Street, an der das Nachtleben floriert. Nach einer kurzen Dusche sind wir dann noch ein günstiges Pizzahäppchen essengegangen (Pizzaria Anna Maria, sehr lecker, aber mit 5 Dollar für einen Slice nicht ganz günstig) und in einen kleinen Eckladen Frühstückssachen und Wasser kaufen gegangen.

Danach haben wir noch einen kurzen Spaziergang zum Hafen gemacht um uns Manhattan bei Nacht anzusehen. Die Bilder mit der Handykamera zeigen leider nicht ganz, wie atemberaubend schön dieser Blick ist - ich muss die Tage noch mit Bastis Kamera richtige Fotos machen.



Dann fielen wir wirklich hundemüde ins Bett.

Am nächsten Morgen - wir schliefen beide so bis 6, halb 7 - sind wir erstmal auf die Dachterasse des Hauses, um uns einen Überblick zu verschaffen. Beziehungsweise Conni mir, er war ja im September schon hier. Auf dem Dach hat jedes Appartement eine kleine "Grillzeile" wie cool ist das denn??


Hier der Rundblick, aber ich werde bei Sonne nochmal hoch gehen, ich glaube dann sieht es besser aus:




Da der Wetterbericht Schnee für den heutigen Tag vorausgesagt hat - hier schlagen wir wieder die Kurve zum Weihnachtslied - war bei uns heute ein Shopping Tag angesagt.

Da wir ja kein Auto haben (wie seltsam ist das denn? Total ungewohnt...) haben wir einen Handgepäckkoffer leer gemacht, und uns auf zu einem Target gemacht, um ein bisschen Wasser und anderes Gedöns zu kaufen. Leider ist es immer noch ziemlich kalt und Conni hat keine Handschuhe -in den Läden werden wir sogar ausgelacht, als wir danach fragen - ist ja  auch schliesslich Frühling :D

Im Target haben wir erstmal zugeschlagen, schonmal viele Andenken gekauft und alles in den Koffer geladen. Dann hatte der Peter aber erzählt, dass sein Lieblingsgeschäft über dieses Wochenende einen sogenannten "Sample Sale" hat: bei diesem Sample Sale wird jeweils für kurze Zeit von einem Laden/ einer Marke Kleidung mit wahnsinnigen Rabatten angeboten. Hier die Seite die anzeigt, welcher Sample Sale grade aktuell ist. Also sind wir noch auf in Richtung 5th Avenue, auf zum Scoop Sample Sale. 

Dort mussten wir erstmal alle Jacken, Taschen etc an der Garderobe abgeben, und dann waren wir in einer kleinen Halle, voll mit Kleiderständern und vielen Menschen, die alle ganz aufgeregt in ihre Headsets sprechen. Beim Blick auf die Preisschilder blieb mir erstmal der Atem weg: ich hatte natürlich zufällig ein Kleid für 5000 Dollar in der Hand (aber hey, es war echt schön....) - und es gibt keine Umkleidekabinen, wo man das mal kurz anprobieren könnte, umtauschen kann man auch nicht. Diese Tatsachen ließen lustige Szenen entstehen: Menschen ziehen sich einfach mitten im Laden bis auf die Unterhose aus, um Kleider anzuprobieren, tihihih.
Die Preise waren dann doch nicht sooo wild, denn: alle Preise waren um 85% (!) reduziert, der Knaller. So fand ich eine tolle Adriano Goldschmid Cordhose (Goldschmid war der Lehrmeister von Renzo Rosso und hat mit ihm zusammen Diesel gegründet, bis Rosso ihn ausgekauft hat... Aahhh sowas bleibt natürlich nach dem Studium in meinem Kopf...) für knapp 300 Dollar und ein nettes Oberteil, hab dann aber nur 30 Dollar gezahlt, nett.
Auch Conni hat einige schöne Sachen gefunden, der Sale war also ein Erfolg.


So, nach dem Sale kurz in die Wohnung, Sachen ausgeladen, kleines Müsli gegessen... Und weiter geht es in Richtung New Jersey. Dort hatte ich eine Outlet Mall rausgesucht, die ein paar interessante Läden hat. Wir mussten erstmal zum Port Authority, ein großer Busbahnhof. Von dort aus geht es mit dem Bus 111 oder 115 zu Jersey Gardens, direkt am Flughafen Newark.
Die Busfahrt (26 Dollar für 2 Return Tickets) hat sich aufgrund des eingesetzten Schneefalls (igitt) und dem Feierabend Verkehr leider etwas hingezogen, sodass wir glaub ich fast eine Stunde gebraucht haben.

Das Outlet war leider eher solala, ein paar Schnäppchen haben wir aber gemacht. So gegen 8 ging es dann Hundemüde mit dem Bus wieder nach NYC, von dort aus mit der Subway und den Einkäufen im Arm wieder in die Wohnung  - und das alles bei viiiiel Schnee, na toll.


Oi, das war vielleicht anstrengend. Wir haben es dann aber nochmal aus der Wohnung rausgeschafft, denn wir hatten beide einen riesigen Hunger. Nach einem Burger für Conni und leckeren Fish Tacos für mich - bei Live Musik in einem netten Restaurant um die Ecke - ging es zurück ins wohlverdiente Bett, es war auch schon halb 12. Puuuuuh!

Das war also unser erster Tag in New York. Heute wollen wir - angeblich soll es wärmer werden - vielleicht ein bisschen Sightseeing machen, mal sehen. Ich werde auf jeden Fall hier berichten. Hier noch der Blick von vor einer Stunde aus dem Fenster, ich hoffe der garstige Schnee verzieht sich bald.


Puh, nach diesem riesen-Post verabschiede ich mich in den heutigen Tag. Liebe Grüße an alle daheim!


Sonntag, 31. August 2014

Reisebegleiter :-)

Nachdem bei dem letzten Posting Elli und Chris erwähnt wurden, und mir dieser Zufall erst nach ungefähr drei Wochen aufgefallen ist, muss ich mal kurz meine Reisebegleiter der ersten 2,5 bis 3 Wochen vorstellen. Ich hoffe, sie sind einverstanden mit den Bildern :D

Hier sind Tom, Elli und ich in einem riiiesigen Gift Shop in Las Vegas

Das sind Daniel (er hat grade mit mir ein German-Schokolade-Kakää-Eis geteilt und sieht deswegen etwas lustig aus) und ich am Strand von La Jolla

 Hier ist die ganze Crew am Strand in San Diego (weiß gerade nicht welcher, ich glaube Mission Beach), ich, Daniela, Daniel, Elli und Tom


Oh, hier sind wir in Las Vegas (man sieht immerhin meinen Kopf) mit einer Souvenir-Champagner-Flasche :-D


Daniela, ich und Elli bei einem Mixer an unsrer Uni mit mexikanischen Studenten, links hinter uns liegt San Diego und dann das Meer, ein wunderschöner Blick. Das Bild ist nichtmal gestellt, ich finds super!


Das ist unsre ganze Truppe (oh und rechts Paul, einer von der FOM der mit uns mit ist) auf der verrückten Party vom Professor. Endlich haben wir auch mal sowas erlebt...


Und zu guter Letzt, Elli und Christoph :D Ihr Freund, der auch wie Basti nachgekommen ist, um dann gemeinsam mit Elli noch etwas weiter zu reisen. Hier waren wir bei Pizza Port in Carlsbad essen, die haben eine eigene Microbrewery, war seeeehr lecker!


Donnerstag, 28. August 2014

Von Oxnard nach Morro Bay

Halli Hallo Ihr Lieben,

ich bin euch schon fast 3 Wochen an Blog schuldig und hab ein richtig schlechtes Gewissen, tut mir sehr leid!
Die ersten 2 Wochen waren mit der Uni extrem voll und stressig, wir hatten keine ruhige Minute, es ging immer weiter von Vorlesung zu gemeinsamen Aktivitäten, ins Bett und wieder der nächste Tag... Deswegen komme ich leider erst jetzt dazu.

Nun fang ich erstmal mit unsrem heutigen Tag an und versuche mich dann nach hinten zu arbeiten ;-)
Heute morgen sind Basti und ich also in Oxnard aufgewacht, in einem kleinen niedlichen Hotel das sogar eine eigene Küche und Terrasse hatte, alles im spanischen Stil - nett! Nach einem kleinen Frühstück haben wir wieder unsren Koffer gepackt und das Auto beladen - huiuuiui, zum Glück haben wir kein Cabrio wie Elli und Chris, sonst würden da die ganzen Sachen nie reingehen, ich muss jetzt schon drüber nachdenken einen zweiten Koffer zu kaufen, ohje...
Dann ging es in Oxnard schnell zu einem Starbucks, einen leckeren Kaffee trinken (was vermisse ich meine Nespresso Maschine) und das Internet ausnutzen, um ein Hotel für den heutigen Tag zu buchen und schnell zu Hause anzurufen.
Ein günstiges Hotel war zum Glück schnell gefunden. Wir haben uns dann doch gegen San Francisco entschieden, da speziell über das Labour Day Wochenende sogar die günstigen Hotels unbezahlbar teuer sind - schade. Auf Google Maps (leider haben wir noch keinen Rand McNelly gekauft, Schande über uns) habe ich dann Morro Bay (bei San Luis Obispo, das kam mir noch aus unsren Familienurlauben bekannt vor) entdeckt, das liegt ganz nett zwischen Los Angeles und San Francisco an der Küste, und da gab es auch ein günstiges, sehr gut bewertetes Motel (was würde ich nur ohne Tripadvisor machen?): das Sundown Inn: http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g32746-d503606-Reviews-Sundown_Inn-Morro_Bay_San_Luis_Obispo_County_California.html.
Dann haben wir noch schnell mit Mama geskyped (leider war Papa grade Gassi) um ihnen einen schönen Istanbul Urlaub zu wünschen, und Basti hat mit seiner Familie telefoniert. Schön zu hören, dass es daheim allen gut geht, da kann man doch fröhlich weiter fahren!
Ich musste natürlich noch schnell schauen welche Shoppingmöglichkeiten unterwegs liegen (hehe) und hab Santa Barbara entdeckt, das laut Street View ein schmuckes Innenstädtchen haben soll, also haben wir da ein kleines Päuschen gemacht und ich hab den Sephora und Victorias Secret (mit großem Bademoden-Sale, waaah) unsicher gemacht, während mein guter Shoppingbegleiter in der Sonne saß.
Nachdem das auch erledigt war, sind wir über ein paar Irrwurze nach Morro Bay gefahren. Leider hat Basti Probleme mit seinen Zähnen, weswegen wir gleich geschaut haben, ob noch ein Zahnarzt auf hat - leider waren alle schon geschlossen. Hoffentlich haben wir da morgen früh mehr Glück...
Danach sind wir dann zum Abendessen gegangen, in ein schönes Fischrestaurant direkt am Hafen. Dort saßen wir dann am Fenster und haben zugesehen, wie die Sonne hinter dem großen Felsen von Morro Bay untergeht, scheee!

Oh, und ich habe einen Burbon Cider getrunken, der war vielleicht lecker! Hat ein bisschen nach Whisky und nach Apfel Cider geschmeckt, also die perfekte Mischung aus Irland und Schottland, hehe. Nachdem wir den Seelöwen noch ein bisschen zugeschaut haben, hab ich Basti noch im Airhockey abgezockt und jetzt liegen wir - um kurz nach 9 - schon todmüde im Bett. Wo es morgen hin geht wissen wir noch garnicht, das werden wir jetzt mal besprechen. Macht es gut, Freunde des Blogs!



Mittwoch, 6. August 2014

... und weiter gehts!

Hallo liebste Blogleser.

Nachdem ihr jetzt ein Jahr lang bestimmt täglich auf den refresh Button bei diesem Blog geklickt habt, kann ich euch die frohe Botschaft mitteilen: es geht wieder los!
Ich bin im Moment dabei ein paar Klamotten zu packen, alle Geräte die man so braucht einmal aufzuladen, noch schnell eine Zahnbürste kaufen.. Und morgen früh geht es endlich wieder los, auf nach Los Angeles!
Doch diesmal ist es kein reiner Urlaub, die ersten zwei Wochen werde ich erstmal mit ein paar Kommilitonen studieren (und ein bisschen San Diego genießen...) bis dann der Basti nach kommt und wir noch zwei Wochen Urlaub dran hängen. Juhu!

Ich freu mich, dass ihr über den Blog auch wieder mit dabei seid und werde mich schon sehr bald wieder melden!